Kirschlorbeer, auch bekannt als Prunus laurocerasus, ist eine beliebte Heckenpflanze. Doch beim Schneiden dieses robusten Strauchs werden oft Fehler gemacht, die seine Schönheit und Gesundheit beeinträchtigen können. Hier sind die größten Fehler, die Sie vermeiden sollten:

1. Falscher Zeitpunkt
Schneiden Sie Kirschlorbeer idealerweise einmal im Jahr, am besten in einer frostfreien Periode im späten Winter oder frühen Frühling. Ein weiterer Schnitt Ende Juni ist sinnvoll, um das Wachstum zu kontrollieren.
2. Vernachlässigung der regelmäßigen Schnitte
Kirschlorbeer wächst jährlich um 20 bis 40 Zentimeter. Regelmäßige Schnitte, besonders in den ersten Jahren, sind notwendig. Schneiden Sie etwa die Hälfte des Neuaustriebs zurück.
3. Schneiden bei ungünstigem Wetter
Nasses Wetter erhöht das Risiko von Pilzbefall, starker Sonnenschein kann zu Sonnenbrand führen. Schneiden Sie bei trockenen Bedingungen und vorzugsweise an bewölkten Tagen.
4. Vernachlässigung des Verjüngungsschnitts
Ältere Sträucher neigen dazu, innen zu verkahlen. Ein Verjüngungsschnitt, der stärkere Äste entfernt, verbessert die Belichtung und fördert das Wachstum.
5. Unzureichende Maßnahmen bei Krankheiten
Kirschlorbeer ist anfällig für Mehltau und Schrotschusskrankheit. Entfernen und entsorgen Sie befallene Blätter und Zweige großzügig, um die Ausbreitung zu verhindern.
6. Unsachgemäße Entsorgung des Schnittguts
Aufgrund der langen Zersetzungsdauer der Blätter sollte das Schnittgut nicht auf den Kompost. Nutzen Sie die Biotonne.