
Die Rettung von Tieren kann schwierig und äußerst stressig sein.
Manchmal kann es sein, dass das betroffene Tier an einer ungünstigen Stelle festsitzt. Oft ist es ein Baum, manchmal ein Dornenbusch – im schlimmsten Fall sind Tierbabys ihren Müttern entwischt und in extrem beengten Verhältnissen gelandet.
In diesen heiklen Situationen sind ausdauernde, präzise und sorgfältige Menschen gefragt.
Vielleicht ist das oft der Grund, warum Feuerwehrleute so erfolgreich darin sind, gefangenen Tieren zu helfen …
Letzte Woche erhielt Feuerwehrhauptmann Brian Vaughan einen Alarmruf und erkannte sofort, dass die Situation dringend war.
Acht winzige, schwarz gefärbte Hundewelpen wurden in einem Abwasserschacht gefunden. Die Anrufer vermuteten, dass ein Wurf schwarzer Labradorwelpen von ihren Besitzern im Rohr ausgesetzt worden war.
20 Minuten nach Eintreffen der Feuerwehr konnten alle Tiere erfolgreich aus dem Abfluss gezogen werden. Sie schienen unverletzt und wurden anschließend zur Humane Rescue Organisation in der Pikes Peak Region gebracht.
Erst dann wurde den Leuten klar, dass sie gar keine Hundewelpen gerettet hatten. Tatsächlich waren die schwarzen Welpen zu einem roten Bündel geworden.
„Einer der Tierärzte vor Ort sagte: ‚Nein, das sind keine Labradore, das sind Füchse‘“, erklärte Vaughan gegenüber CBS in Denver.
Füchse sind in der Umgebung der Rocky Mountains äußerst häufig, und genau dort wurde dieser Wurf gefunden.
Travis Sauder, Bezirksleiter für Parks und Wildtiere in Colorado, sagte gegenüber CBS4, dass es ihn nicht überrascht habe, dass die Feuerwehr gerufen wurde. Und auch nicht, dass die Füchse überhaupt gefunden wurden.
„Zu dieser Jahreszeit bekommen viele Tiere ihren Nachwuchs und zwar in kleinen Höhlen, die wir auch antreffen können, wenn wir uns gerne im Freien erholen“, sagte Sauder.
Laut Sauder werden die Füchse zum Rohr zurückgebracht, in der Hoffnung, dass ihre Mutter zurückkommt und sich um sie kümmert.
„Diese Tiere werden dorthin zurückgebracht, wo wir sie gefunden haben, in der Hoffnung, dass die Mutter noch in der Gegend ist und ihre normalen Aufgaben wie gewohnt übernehmen kann. Wenn die Mutter nicht mehr da ist, können wir sie in eine zugelassene Rehabilitationseinrichtung bringen“, sagte Sauder.
Solche Missverständnisse im Zusammenhang mit Wildtieren sind keine Seltenheit. Daher ist es immer besser, einen Experten zur Identifizierung des betreffenden Tieres zu rufen, bevor Sie versuchen, selbst zu handeln. Leider können gute Absichten in Fällen wie diesem für Wildtiere manchmal die Situation noch schlimmer machen.
Hoffentlich werden diese Fuchsjungen bald wieder mit ihrer Mutter vereint. „Gefällt mir“ klicken und TEILEN, wenn Sie Tiere aller Art lieben!