Petersilie anbauen: Wenige Regeln, aber unerlässlich für den Erfolg

Standort und Lichtverhältnisse

Petersilie benötigt sowohl Helligkeit als auch Schatten. Ein häufiges Missverständnis ist, dass Petersilie direktes Sonnenlicht braucht. Ideal ist ein Platz im Halbschatten. Morgens sollte die Pflanze Sonnenlicht bekommen, aber den Rest des Tages im Schatten bleiben. Steht der Balkon oder Garten in voller Sonne, empfiehlt es sich, die Petersilie neben höheren Pflanzen zu setzen, die für Schatten sorgen.

Bewässerung

Diese Pflanze liebt Wasser und der Boden sollte immer leicht feucht sein. Vermeiden Sie längere Trockenperioden, da die Petersilie sonst austrocknen kann. Gießen Sie die Pflanze am besten früh morgens oder abends, nachdem die Sonne untergegangen ist. Achten Sie dabei darauf, die Blätter nicht zu benetzen.

Bodenvorbereitung und Düngung

Petersilie benötigt nährstoffreichen Boden mit ausreichend Stickstoff, Phosphor und Kalium. Ein Universalboden sollte mit Mist oder körnigen beziehungsweise organischen Düngemitteln angereichert werden. Im Garten ist es vorteilhaft, Kompost und frischen Mist direkt einzuarbeiten.

Ernte

Beim Ernten von Petersilie ist es wichtig, den gesamten Stiel etwa 3 cm über der Basis abzuschneiden. So wird das Wachstum neuer Triebe angeregt. Sammeln Sie immer die am weitesten entwickelten Stängel und lassen Sie die kleineren und jüngeren wachsen.

Vorsicht bei der Verwendung

Weniger bekannt ist, dass Petersilie in großen Mengen leicht giftig sein kann und zu Magenkrämpfen und Leberproblemen führen kann. In moderaten Dosen genossen, bietet sie jedoch zahlreiche gesundheitliche Vorteile.

Leave a Comment